Kreis NF trägt Gerichtskosten

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Auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Schleswig, die Gerichtskosten in der Klage der Bürgerinitiative Zukunft Grundversorgung dem Kreis Nordfriesland aufzuerlegen, reagierte Kreistagspräsident Heinz Maurus gelassen: „Die Initiatoren hätten möglicherweise Recht bekommen, wenn der Kreis vollendete Tatsachen geschaffen hätte“, so Maurus, „Da er das nicht hat, sondern nun selbst den Bürger entscheiden lassen will, ist die Klage ins Leere gelaufen.“ Nur darum müsse der Kreis nun die Kosten tragen.

Der Kreis hatte zu spät auf den Bürgerentscheid zur medizinischen Grundversorgung reagiert und somit den vorgesehenen Termin gefährdet, hatte das Gericht seine Entscheidung begründet. 7500 Euro muss der Kreis Nordfriesland nun an das Schleswiger Verwaltungsgericht zahlen.