Katastrophenschutzübung in Westerland

Am Samstag, 11. März fand in der Lorenz-de-Hahn-Straße in Westerland eine Katastrophenschutzübung statt. Die Feuerwehren aus Westerland und Tinnum übten gemeinsam mit dem Ordnungsamt und dem Landschaftszweckverband den Einsatz bei einer Sturmflut, bei der die Stöpe am südlichen Binnendeich geschlossen werden musste. Eine derartig schwere Sturmflut sei in seiner Dienstzeit zwar noch nicht vorgekommen, so Gemeindewehrführer Wolfgang Kloth, „Dennoch müssen wir für den Fall gewappnet sein und wissen, wie lange wir brauchen, um den Deich zu schließen und mögliche Hindernisse kennen, die es vorab aus dem Weg zu räumen gilt.“

Ein erstes Hindernis trat schon zu Beginn der Übung auf, und verhinderte, dass die Feuerwehr an das benötigte Katastrophenschutzmaterial kam: Wie Bürgermeister Nikolas Häckel berichtet, war die sich nun im Besitz der Flughafen GmbH befindliche Halle 28 offensichtlich mit Schlössern gesichert, zu denen die passenden Schlüssel fehlten. Nach kurzer Rücksprache mit dem Flughafen-Notdienst konnte die geplante Übung dann aber doch mit etwas Verspätung stattfinden.