Neues Waldstück für Sprakebüll

Im nordfriesischen Sprakebüll soll auf einer 30 Hektar großen Feldfläche ein neues Stück Wald entstehen. Die Stiftung Naturschutz hat im vergangenen Jahr Land von einem Landwirt abgekauft und beginnt nun mit dem Aufforsten von Bäumen. Dabei wird die Stiftung von einer Baumschule aus Pinneberg unterstützt. Mithilfe von Maschinen werden knapp 42 000 Bäume in acht Tagen auf dem Gelände eingepflanzt, zusätzlich sollen Teiche gebaut werden, um beispielsweise Amphibien die Möglichkeit zu bieten, sich anzusiedeln.

Aufgrund der vermehrten Anzahl von Windwurfflächen nach starken Orkanstürmen ist die Stiftung Naturschutz dazu verpflichtet, der Natur einen Ausgleich zu geben, wie uns Thomas Voigt, Mitarbeiter der Stiftung im Syltfunk-Interview verriet. Die Fläche in Sprakebüll sei nur ein kleiner Teil des Ausgleiches. Das neue Waldstück diene ausschließlich der Natur und soll nicht forstwirtschaftlich genutzt werden.

Für rund fünf Jahre wird um die 30 Hektar große Fläche ein Zaun aufgestellt, damit sich das Rehwild des Gebietes nicht frühzeitig über die neuen Pflanzen hermacht.