Arbeit in die Ausschüsse verlegen

Die Grundsatzfrage, ob Aufgaben wie beispielsweise die Verwaltungszentralisierung oder das Projekt „Wohnraum 500+“ für mehr Dauerwohnraum in die Ausschüsse gehören oder gesonderter Arbeitskreise bedürfen, war Thema der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses der Gemeinde Sylt am Dienstag, 14. März.

Zahlreiche der in der Vergangenheit gegründeten Arbeitskreise haben mittlerweile ihre Aufgabe erfüllt und sind mittlerweile ohnehin überflüssig, darunter sowohl der Arbeitskreis für die sich derzeit im Rückbau befindlichen Keitum Therme als auch der Arbeitskreis zum Neubau der Westerländer Feuerwache. Beide wurden im Verlauf der Sitzung gemeinsam mit dem „Arbeitskreis zur Begleitung des Insularen Entwicklungskonzeptes (GRIPS)“ aufgelöst.

Ob die weitere Begleitung der Verwaltungszentralisierung und der Neubau von Dauerwohnraum in Zukunft weiterhin in den dafür bestehenden Arbeitskreisen behandelt werden solle, blieb jedoch strittig. Während SPD, SSW und die Grünen sich für die Arbeitskreise aussprachen, da diese aufgrund ihrer geringeren Mitgliederzahlen effektiver seien, entschied sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder, unter ihnen die Vertreter der CDU und SWG, für die Auflösung der Arbeitskreise und die weitere Begleitung durch den Bauausschuss. Nicht zuletzt, weil dieser ohnehin öffentlich tage und damit für mehr Transparenz und eine schlankere Selbstverwaltung gesorgt sei.

Die jüngst gegründeten Arbeitskreise und -gruppen, die sich mit den allgemeinen Zielen der Gemeinde Sylt und der Infrastrukturverbesserung befassen sollen, werden jedoch vorerst weiterhin Bestand haben.