Enttäuschender Bahngipfel

Drei lange Stunden dauerte der Bahngipfel in Niebüll auf Einladung des Kreises am Mittwoch, 22. März. Der Abend in Anwesenheit des Kieler Staatssekretärs Dr. Frank Nägele sowie Vertretern von nah.sh, DB Regio, Sylter Unternehmern (SU), Tourismusverband und der Pendler-Initiative blieb ohne Ergebnis. Nachdem Pendler Achim Bonnichsen ausführlich die Missstände auflistete, wies SU-Vorsitzender Karl Max Hellner auf die Bedeutung Sylts als Jobmotor hin. Er sprach von unhaltbaren Zuständen in den Zügen und führte aus, welche Auswirkungen die Verspätungen auf den Arbeitsplatz habe. So müssten Sylter Arbeitskräfte für ihre Pendlerkollegen einspringen – dies errege Unfrieden am Arbeitsplatz. Übrig blieb die ungewisse Hoffnung auf das Gutachten, das demnächst veröffentlicht werden soll. Danach sollen die alten Wagen nach und nach wieder eingesetzt werden. Einen Plan B, falls das Gutachten negativ ausfällt, hat die Bahn jedoch nicht.