Kampen – Mehr Wohnraum und höhere Kurabgabe

Am 3. April traf sich die Gemeindevertretung Kampen zu einer Sitzung mit sehr unterschiedlichen Tagesordnungspunkten.

Als ersten Punkt stellte Gabriele Gotthard vom Ordnungsamt das künftige Konzept für Notfällbewältigung, Gefahrenabwehr und Kathastrophenschutz vor. Erarbeitet wurde das Konzept in einem Arbeitskreis aus Ordnungsamt, DRK, Amtswehführer und Gemeindewehrführer und gilt für die ganze Insel. Die Gemeinde Sylt ist gesetzlich dazu verpflichtet das Konzept mit zu tragen, die Amtsgemeinden müssen zustimmen, List ist bereits dabei, auch Kampen hat sich einstimmig dafür entschieden. Nun müssen nur noch Wenningstedt und Hörnum zustimmen. Vorgesehen ist, dass der Katastrophenschutz vom Bürgermeister der Gemeinde Sylt gemeinsam mit dem Amtsvorsteher leitet. Die Gefahrenabwehr uterliegt jeweils dem Amtsvorsteher für die Amtsgemeinden und dem Bürgermeister für die Gemeinde Sylt. Für die Notfallbewältigung vor Ort sind die Bürgermeister der Amtsgemeinden zuständig.

Ebenfalls einstimmig fiel die Zustimmung für die Änderung des B-Planes für das Hotel Rungholt aus. Dirk Erdmann, der den Saal für die Beratung verließ, darf Ausbauen.

Der Ausbau des Radweges zwischen Kurhausstraße und Sturmhaube ist zwar schon fast abgeschlossen, die Gemeindevertreter mussten aber dennoch der Finanzierung zustimmen, was ebenfalls einstimmig passierte.

Laut dem Wohnraumentwicklungskonzept, muss die Gemeinde Kampen bis 2025 62 Dauerwohneinheiten schaffen, 8 sind bereits durch den Ausbau des ehemaligen Kindergartens entstanden. Ein großer Teil des noch ausstehendem Wohnraumes soll auf der Wiese südlich des Eslingwungs, am Ortseingang geschaffen werden. Auch diesem Plan stimmten die Gemeindevertreter zu.

Zum Abschluss wurde der Tageskurabgabensatz parallel der Gemeinde Sylt von 3,50€ auf 4,00€ angehoben. Auch hier, einstimmige Zustimmung.