Weltkriegsbombe an der Sylter Südspitze

Am 19. April wurde an der Südspitze Hörnums, nahe der Odde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt. Um 9:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hörnum zum Einsatzort alarmiert, ein Sprengtrupp befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits bei der Fliegerbombe. Nach einigen Vorbereitungen wurde das Gebiet gegen 13:00 Uhr voll gesperrt.

Entschärft werden konnte der Blindgänger aufgrund seines Alters nicht, wie Einsatzleiter Dieter Mordhorst von der Freiwilligen Feuerwehr Hörnum gegenüber Syltfunk berichtete. In einem Radius von einem Kilometer wurde daher kurzfristig ein Schutzgebiet eingerichtet. Nachdem kein Passant mehr am Strand entlang wanderte und die Polizei vermeldete, dass das Gebiet abgesichert sei, wurde die Bombe um 13:37 Uhr ohne Vorfälle gesprengt.

Eine Entwarnung wurde laut Mordhorst kurz später gegeben, als das Gebiet gegen 13:45 Uhr für sicher erklärt wurde. Unser Syltfunk-Reporter hat einige Schaulustige zur Sprengung befragt, unter anderem Markus Weinert, der die Fliegerbombe am Abend des 18. Aprils entdeckte. Zum Ende schüttete ein Fahrzeug des Sprengdienstes den ca. fünf Meter breiten Krater wieder zu.

 

Fotos: Markus Weinert