Bis 2018 Ruhe um Crêpes-Stand in Hörnum

Foto: Original Sylt Crepes

In den vergangen Wochen hat die Debatte um den Crêpes-Stand von Ursula Menning-Werk und Dirk Werk für reichlich Aufruhr gesorgt. Der Amtsverwaltung lag ein Vertrag von 2013 vor, der zu Juli 2017 auslief. Daraufhin wurde die Pacht für den Stand neu Ausgeschrieben. An der Ausschreibung nahm dann auch das Ehepaar Werk teil, es bekam jedoch ein anderer Bewerber den Zuschlag. Daraufhin legten die aktuellen Betreiber einen, der Gemeinde Hörnum bislang scheinbar unbekannten, Vertrag vor. Dieser besagt, dass sich der Vertrag stillschweigend um jeweils ein Jahr verlängert, es sei denn, es würde bis zum 31. März des laufenden Jahres fristgerecht gekündigt.

Für den leitenden Verwaltungsbeamten Nikolas Häckel ist es unverständlich, dass dieser Vertrag erst nach Durchführung der Ausschreibung vorgelegt wurde. Der Bürgermeister der Gemeinde Hörnum Rolf Speth mochte sich gegenüber der Presse nicht daran erinnern den Vertrag, der seine Unterschrift trägt, je zu Gesicht bekommen zu haben.

Ursula Menning-Werk berichtete im Syltfunk-Interview sie habe den Vertrag aus strategischen Gründen zurückgehalten. Sie gehe davon aus, dass der Vertrag fristgemäß von Seiten der Gemeinde gekündigt worden wäre, hätte er vor der Ausschreibung vorgelegen.

Nach schlussendlicher Vorlage des strittigen Vertrages, wurde die Ausschreibung nun zurückgezogen. Den Kürzeren zieht hier derjenige, der den Zuschlag bekommen hätte.

Sollte die Gemeinde den Vertrag nun zur nächstmöglichen Frist kündigen, plant Ursula Menning-Werk zivilrechtlich dagegen vorgehen.

Die Ausführungen von Ursula Menning-Werk:

Der Standpunkt von Nikolas Häckel: