Pendlerinitiative reiste zur Nah.SH

Besonders in der vergangenen Woche kam es zu unzähligen Verspätungen auf der Marschbahnstrecke Hamburg-Sylt. Grund dafür seien nach Angaben der Deutschen Bahn, Schienenschleifarbeiten zwischen Morsum und Westerland. Anstatt mit 140 km/h befuhren die Züge die Strecke teils mit nur 20 km/h, die Folgen waren Verspätungen mit durchschnittlich 40 Minuten an den Ziel- und Endbahnhöfen.

Der Autozug Sylt stellte am Mittwochabend den Betrieb zum Abend komplett ein, es seien keine Informationen zu verspäteten Abfahrten an den Mitbewerber des DB SyltShuttles weitergeleitet worden. Diese Situation habe man nicht weiterverkaufen wollen, so der Geschäftsführer des RDC Deutschland gegenüber Syltfunk (wir berichteten).

Im Pendelverkehr mussten Fahrgäste am frühen Morgen in Morsum aussteigen und auf einen Bus umsteigen, da eine Weiterfahrt ab Morsum nicht mehr möglich gewesen war. Aus diesem Grund reisten Achim Bonnichsen und weitere Admins der Pendlerinitiative Husum-Westerland zur Nah.SH nach Kiel, um über die Situation auf der Bahnstrecke zu diskutieren. Einzelheiten zum Treffen berichtete Bonnichsen im Syltfunk-Interview.

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