Insel- und Halligkonferenz auf Langeneß

Am 10. und 11. November traf sich auf Langeneß erneut die Insel- und Halligkonferenz. Viele Themen, die bereits im Frühjahr beim Treffen auf Sylt angesprochen wurden, seien dort vertieft worden, berichtete Vorsitzender Manfred Ueckermann im Syltfunk-Interview. In der Risikoanalyse für den Katastrophenfall, für die auf Sylt bereits verschiedene Szenarien durchgespielt worden seien, gebe es nun erste Ergebnisse, aus denen ein Maßnahmenkatalog für die einzelnen Inselgemeinden erstellt werden solle.

Auch im Thema Telemedizin sei man einen Schritt weiter. Man sei in Gesprächen mit dem Land um nötige Gesetzesänderungen sowie finanzielle Unterstützung anzufordern. Auf Inseln und Halligen könne dann möglicherweise bald mit den modernen technischen Mitteln medizinisch geschultes Personal auf Anweisung eines aus der Ferne agierenden Arztes Behandlungsmaßnahmen ergreifen an Patienten, deren Vitaldaten über das Internet an den Arzt übertragen würden.

Zuletzt wurde eine Resolution an das Land verfasst mit der Forderung, das Kommunalabgabengesetz dahingehend zu ändern, dass es Inselgemeinden zukünftig ermöglicht werden soll, einnahmen wie die Kurtaxe zukünftig schon bei der Anreise der Gäste über Flug- und Bahntickets abzurechnen.

Teil 1


Teil 2


Teil 3